Lockere Einheit, harte Intervalle, Wettkampf: Nicht jede Belastung braucht dasselbe Fueling. Lasst uns Fueling intuitiver machen, nicht komplizierter. Auf dieser Seite erklären wir, wie unsere Gels funktionieren, was drin ist und auf welchen Studien das basiert.
Tippe auf ein Gel, um direkt zum passenden Abschnitt zu springen.
01
Warum nicht ein Gel für alles?
Nicht jede Einheit stellt dieselben Anforderungen an die Verpflegung. Eine lockere Ausdauereinheit braucht nicht dieselbe Kohlenhydratzufuhr wie eine lange, anspruchsvolle Einheit, harte Intervalle oder ein Wettkampf. Und viele Athleten möchten Koffein gezielt einsetzen statt in jedem Gel.
Die meisten Athleten kennen eine dieser beiden Situationen: Sie verpflegen lockere Einheiten zu wenig, kommen platt nach Hause und regenerieren langsamer. Oder sie springen von sehr wenig direkt auf sehr viele Kohlenhydrate, bevor ihr Magen darauf vorbereitet ist, und bekommen prompt Magenprobleme.
Also haben wir 6.457 Ausdauersportler aus verschiedenen Sportarten und Leistungsniveaus befragt, wie sie sich tatsächlich verpflegen. Fast neun von zehn verpflegen sich bei harten Belastungen anders als im normalen Training. Statt ein Gel für jede Situation zu bauen, haben wir drei entwickelt und jedes auf eine andere Art von Belastung ausgelegt.
Unser Ziel: Fueling soll intuitiver werden. Du greifst zu dem Gel, das zur Einheit vor dir passt: mehr Kohlenhydrate für harte und lange Belastungen, weniger für lockere. Die Entscheidung ist getroffen, bevor du aus der Tür gehst. Und wer will, kann seine Zufuhr mit TRAIN, RACE und RACE+ trotzdem aufs Gramm planen.
TRAIN, RACE und RACE+ sind nach der Belastung benannt, für die sie gebaut wurden, nicht danach, wann du sie verwenden darfst. RACE steht für hohe Intensität und hohe Kohlenhydratzufuhr, egal ob im Wettkampf oder in der härtesten Einheit der Woche. TRAIN steht für niedrigere bis moderate Kohlenhydratziele, im Training genauso wie am Wettkampftag. Entscheidend sind Intensität, Dauer und deine geplante Zufuhr.
89 %der Athleten verpflegen sich bei harten Belastungen anders als im normalen Training
Auf die Frage, ob sie sich bei harten Belastungen anders verpflegen als im normalen Training: 65,2 % „Ja, auf jeden Fall“, 23,9 % „Teilweise“.
RocketFuel Athlete Survey, Mai bis Oktober 2025, n = 6.457
02
Wie dein Körper Kohlenhydrate aufnimmt.
Jedes RocketFuel Gel basiert auf Maltodextrin und Fructose. Das ist die Standardbasis in der Ausdauerernährung, und das aus gutem Grund.
Glucose und glucoseartige Kohlenhydrate (Maltodextrin ist eine Kette aus Glucosebausteinen) werden hauptsächlich über einen Transporter in der Darmwand aufgenommen, SGLT1. Stell ihn dir als Tür mit fester Kapazität vor: Bei ungefähr 60 g pro Stunde ist er ausgelastet. Was darüber hinaus ankommt, kommt langsamer durch, bleibt länger im Verdauungstrakt und kann zu Völlegefühl, Krämpfen oder Übelkeit führen.
Lange war das die Obergrenze in den Empfehlungen: rund 60 g pro Stunde, mehr galt als verschenkt. Dann zeigten Studien, dass Fructose eine komplett eigene Tür nutzt, GLUT5, und dass Glucose plus Fructose deutlich mehr Kohlenhydrate aufnehmen und verwerten lässt. Die Empfehlungen wurden angepasst: Für lange Belastungen empfehlen die Leitlinien heute bis zu 90 g Kohlenhydrate pro Stunde, vorausgesetzt, sie kommen aus mehreren Quellen, also Glucose und Fructose.
Wichtig dabei: Fructose allein in großen Mengen wird schlecht aufgenommen. Zusammen mit Glucose dagegen fast vollständig. Deshalb kombiniert jedes unserer Gels beide. Am Ende zählt nicht, wie viele Kohlenhydrate du isst, sondern wie viele davon aufgenommen, vertragen und tatsächlich als Energie verwertet werden. In der Sportwissenschaft heißt das Oxidationsrate.
Maltodextrin und Fructose leisten in jedem RocketFuel Gel die Hauptarbeit. Darauf setzen wir pro Gel eine dritte Kohlenhydratquelle, ausgewählt nach dem Zweck des Gels: , . Dazu weiter unten mehr.
Zwei Transporter in der Darmwand
Glucoseartig: Maltodextrin, zyklisches Dextrin, die Glucose-Hälfte der Isomaltulose
Fructose: Fructose, die Fructose-Hälfte der Isomaltulose
Illustration zur Erklärung
Wie sich die Obergrenze verschoben hat
~60 g/hNur glucoseartige Kohlenhydrate. SGLT1 ist ausgelastet. Jahrzehntelang die Empfehlung.
~90 g/hGlucoseartig plus Fructose, meist im Verhältnis 2:1. Zweite Tür in Benutzung. Heutige Richtlinie für lange Belastungen.
120 g/hHöherer Fructoseanteil, in der Regel nahe 1:0,8, plus ein trainierter Darm. Bei Profis inzwischen verbreitet. Auch mit 2:1 möglich, aber bei dieser Zufuhr ist 1:0,8 das Verhältnis, das die Studien stützen.
03
Was 2:1 und 1:0,8 wirklich bedeuten.
Die Carb Ratio ist nichts anderes als die Aufteilung der Kohlenhydrate eines Gels in glucoseartige Quellen und Fructose. 2:1 heißt: zwei Teile glucoseartig, ein Teil Fructose. 1:0,8 liegt fast bei halb und halb. Das Verhältnis ist wichtig, weil beide Seiten unterschiedliche Transporter nutzen. Es entscheidet mit, wie viel du pro Stunde aufnehmen kannst und wie sich das Gel anfühlt.
TRAIN: 2:1
Bei 60 bis 90 g pro Stunde hat SGLT1 noch Kapazität. Ein Verhältnis mit mehr glucoseartigen Kohlenhydraten liefert die Energie hier schnell. Die Fructose ist trotzdem drin, damit auch GLUT5 genutzt wird, aber bewusst mit kleinerem Anteil: weniger Fructose pro Gel heißt weniger Süße, und für die meisten ein Gel, das sich über eine lange Einheit leichter nehmen lässt. Dazu kommt: Wer im Alltag nicht an hohe Kohlenhydrat- oder Fructosemengen gewöhnt ist, verträgt den kleineren Fructoseanteil im normalen Training meist deutlich besser.
RACE und RACE+: 1:0,8
Die Glucose-Tür ist bei ungefähr 60 g pro Stunde voll. Bei 2:1 erreichst du diese 60 g glucoseartige Kohlenhydrate schon bei 90 g Gesamtzufuhr. Wer mehr aufnehmen will, braucht einen höheren Fructoseanteil, damit der zweite Transporter richtig ins Spiel kommt. In Studien mit hoher Zufuhr wurde bei Verhältnissen um 1:0,8 mehr des aufgenommenen Kohlenhydrats verwertet als bei 2:1, bei mindestens genauso guter Magenverträglichkeit, und 120 g pro Stunde wurden genau mit diesem Verhältnis untersucht. Deshalb sind 120 g pro Stunde oder mehr mit einem trainierten Darm realistisch und nicht nur Theorie.
Warum wir das Verhältnis des fertigen Gels angeben. Maltodextrin und zyklisches Dextrin liefern nur Glucose. Isomaltulose besteht aus einem Glucose- und einem Fructosebaustein und zählt damit auf beiden Seiten. Die Zutatenliste allein sagt dir also nicht, was ein Gel tatsächlich liefert. Über alle Kohlenhydratquellen der Rezeptur gerechnet landet TRAIN bei 2:1, RACE und RACE+ bei 1:0,8.
Nicht jeder braucht 1:0,8, und nicht jede Einheit braucht 90 g pro Stunde oder mehr. Höhere Mengen setzen einen trainierten Darm voraus.
Glucoseartig zu Fructose
TRAIN2:1 Ratio
Glucoseartig 67 %Fructose 33 %
Weniger Fructose, weniger süß, schnelle Bereitstellung bei 60 bis 90 g pro Stunde.
RACERACE+1:0,8 Ratio
Glucoseartig 56 %Fructose 44 %
Beide Transporter voll genutzt, bei 90 bis 120 g pro Stunde und mehr.
04
TRAIN · Everyday Fuel
TRAIN: gleichmäßige Energie für lockere bis moderate Einheiten.
25 g Carbs
2:1 Ratio
200 mg Natrium
Isomaltulose 20 % (5 g)
50 ml
Koffeinfrei
TRAIN ist auf niedrigere bis moderate Kohlenhydratziele ausgelegt: lockere bis moderate Einheiten, gleichmäßige Ausdauerbelastungen und Strategien von ungefähr 60 bis 90 g pro Stunde. Es eignet sich außerdem als schneller Energie-Top-up vor einer kürzeren Einheit, wenn deine Speicher nicht voll sind, wenn du dich etwas schlapp fühlst oder wenn du nüchtern trainierst.
Warum Isomaltulose?
Isomaltulose ist ein Disaccharid aus Glucose und Fructose. Sie kommt natürlich in kleinen Mengen in Honig und Zuckerrohr vor. Die beiden Bausteine sind anders verbunden als im Haushaltszucker, und diese Bindung braucht länger, bis sie aufgespalten ist. Isomaltulose wird deshalb vollständig verdaut, nur langsamer. In TRAIN macht sie 20 % der Kohlenhydrate aus, 5 g pro Gel.
TRAIN ist dadurch kein Slow-Release-Gel. Der Großteil der Kohlenhydrate ist weiterhin Maltodextrin und Fructose, du bekommst also die schnell verfügbare Energie, die du von einem Gel erwartest. Die Isomaltulose ergänzt einen langsamer verfügbaren Anteil und macht die Bereitstellung insgesamt gleichmäßiger. Für eine lange, ruhige Einheit ist das genau das richtige Profil. Zwei Dinge bringt sie zusätzlich mit: Sie schmeckt deutlich weniger süß als Haushaltszucker, und weil sie Glucose und Fructose zu gleichen Teilen enthält, fließt sie in das Gesamtverhältnis von 2:1 ein.
Was die Forschung zeigt: Die langsamere Verdauung ist gut belegt und führt zu einem flacheren Blutzuckerverlauf. In Belastungsstudien wurden mit Isomaltulose geringere Blutzuckerschwankungen und ein besser gehaltener Blutzucker gegen Ende längerer Belastungen gemessen als mit Maltodextrin. Wie sich Energie anfühlt, bleibt dabei individuell.
97 %gut verträglichMagenverträglichkeit mit 7+ von 10 bewertet
95 %gleichmäßige EnergieEnergiebereitstellung mit 7+ von 10 bewertet
96 %überzeugende KonsistenzKonsistenz und Mundgefühl mit 7+ von 10 bewertet
RACE ist auf höhere Kohlenhydratziele ausgelegt: harte Trainingseinheiten, lange anspruchsvolle Belastungen, Wettkämpfe und Strategien von 90 bis 120 g pro Stunde und mehr. Mit 40 g Kohlenhydraten pro Gel brauchst du weniger Gels, um dahin zu kommen. Und RACE ist nicht nur für den Wettkampftag. Setz es bewusst im Training ein, besonders in den Wochen vor einem wichtigen Event, damit dein Verdauungssystem genau die Menge und das Produkt übt, die du am Tag selbst verwenden willst. Und wenn du im Training ohnehin mit 90 g pro Stunde oder mehr fährst, kann RACE einfach dein Alltagsgel sein.
Warum hochverzweigtes zyklisches Dextrin?
Hochverzweigtes zyklisches Dextrin, kurz HBCD, ist ein sehr großes Kohlenhydratmolekül aus Stärke. Molekülgröße wird als Molekulargewicht in Dalton angegeben, dem Gewicht eines einzelnen Moleküls. Typisches Maltodextrin liegt bei rund 1.000 bis 4.000 Dalton. HBCD liegt bei rund 150.000 Dalton, je nach Herstellerangabe auch darüber. HBCD ist also grob 50- bis 100-mal so groß wie Maltodextrin.
Warum die Größe zählt
Wenn du eine konzentrierte Kohlenhydratlösung zu dir nimmst, verdünnt dein Darm sie, indem er Wasser aus dem Körper durch die Darmwand hineinzieht, bis die Konzentration ausgeglichen ist. Dieses Wasser fehlt dir woanders, es verzögert die Magenentleerung, und ein Magen voll Flüssigkeit ist genau das, was bei einem Gel Probleme macht. Konzentrierte, stark osmotische Kohlenhydratlösungen gehören zu den bekannten Auslösern von Magen-Darm-Beschwerden im Ausdauersport.
Wie viel Wasser gezogen wird, hängt an der Anzahl gelöster Teilchen, nicht an der Anzahl Gramm. Die Wissenschaft nennt das Osmolalität. Weil HBCD so viele Glucosebausteine in einem Molekül bündelt, löst sich dieselbe Kohlenhydratmenge in deutlich weniger Teilchen als bei einfachen Zuckern und weniger als bei Maltodextrin. Weniger gezogenes Wasser heißt: Das Gel ist leichter verdaulich. Und in einer Studie mit Kohlenhydratgetränken verließen HBCD-Lösungen den Magen schneller als herkömmliche Dextrinlösungen. Beides hilft genau dann, wenn du bei hoher Intensität viele Kohlenhydrate aufnimmst.
Warum nur 10 %?
Diesen Anteil haben wir in der Entwicklung Schritt für Schritt eingegrenzt. Ein höherer HBCD-Anteil verändert die Konsistenz über die Zeit, und zwar nicht zum Guten. Wir haben Gels anderer Marken getestet, die auf 100 % HBCD setzen. Die waren körnig, zäh und klebrig im Mund. Wir wollten ein Gel, das leicht flüssig ist, ohne wässrig zu sein, leicht zu schlucken, ohne die Atmung bei Intensität zu unterbrechen, und auch nach Monaten im Regal noch genauso. Bei 10 % kamen niedrige Osmolalität, angenehme Konsistenz und langfristige Stabilität zusammen.
Zusammen mit dem Verhältnis, dem Natriumgehalt und dem Wasseranteil ergibt HBCD ein Gel, das leicht runtergeht und auch dann gut verträglich bleibt, wenn du unter harter Belastung viele Kohlenhydrate aufnimmst.
87 %höhere Carb-Zielesagen, mit RACE fällt es ihnen leichter, höhere Kohlenhydratziele pro Stunde zu erreichen
93 %gut verträglichMagenverträglichkeit mit 7+ von 10 bewertet
94 %starke EnergieEnergiebereitstellung mit 7+ von 10 bewertet
Maltodextrin~1.000 bis 4.000 DaltonViele kleine Moleküle. Mehr Wasser wird in den Darm gezogen.
HBCD (zyklisches Dextrin)~150.000 DaltonWenige große Moleküle. Leichter verdaulich.
Illustration zur Erklärung
06
RACE+ · Focus Boost
RACE+: für entscheidende Momente.
40 g Carbs
1:0,8 Ratio
250 mg Natrium
100 mg Koffein
100 mg L-Theanin
500 mg Taurin
+ Calcium, Magnesium, Kalium
Zyklisches Dextrin 10 % (4 g)
70 ml
RACE+ hat exakt dieselbe Kohlenhydrat- und Elektrolytrezeptur wie RACE und ergänzt einen Focus Stack aus Koffein, L-Theanin und Taurin für Momente, in denen zusätzlich Wachheit und Fokus gefragt sind: die letzte Stunde, kurz vorm Ziel, oder einfach ein Tag, an dem du müde bist und einen Anschub brauchst.
100 mg Koffein
Eines der am besten belegten leistungsfördernden Mittel im Ausdauersport. Es senkt die wahrgenommene Anstrengung und schärft die Wachheit. Die Verträglichkeit ist aber sehr individuell und zum Teil genetisch bestimmt: Manche fühlen sich klar und stabil, andere nervös. Teste es zuerst im Training und sieh es als Werkzeug, nicht als Pflicht.
100 mg L-Theanin
Eine Aminosäure aus Tee, die sehr häufig mit Koffein kombiniert wird. In Studien verbesserte die Kombination Aufmerksamkeit und Wachheit stärker als Koffein allein, und viele beschreiben sie als ruhiger: der Fokus, den du willst, mit weniger von der Unruhe, die oft mit Koffein allein verbunden wird. RACE+ kombiniert beide im Verhältnis 1:1, also 100 mg L-Theanin zu 100 mg Koffein, eine gängige Dosierung für diese Kombination.
500 mg Taurin
Eine Aminosäure, die der Körper selbst bildet und die häufig Bestandteil koffeinbasierter Leistungsformeln ist. Eine Meta-Analyse von zehn Studien fand mit Taurin eine verbesserte Ausdauerleistung, und die Forschung zu seiner Rolle im Sport wächst weiter. In RACE+ rundet es den Focus Stack neben Koffein und L-Theanin ab.
Setze Koffein gezielt ein. Die angegebene Höchstmenge liegt bei 4 RACE+ Gels pro Tag, also 400 mg Koffein allein aus den Gels, noch vor Kaffee, Tee, Cola oder Energy Drinks. Die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, stuft bis zu 400 mg pro Tag für gesunde Erwachsene als unbedenklich ein, Einzeldosen bis 200 mg ebenfalls. Das sind Richtwerte für die Allgemeinheit, und sie gelten für Koffein aus allen Quellen zusammen. Wie Koffein wirkt, hängt von Körpergewicht, Gewöhnung und Genetik ab. Was für dich passt, findest du im Training heraus, nicht am Wettkampftag. Für die meisten Athleten ergibt RACE+ mehr Sinn, wenn es gezielt in den entscheidenden Momenten eingesetzt wird, statt als einziges Gel über eine lange Einheit. Nicht empfohlen für Kinder sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Wenn du auf Koffein verzichten musst oder möchtest: RACE ist bis auf Koffein, L-Theanin und Taurin identisch.
86 %spüren den Fokushaben die Wirkung des Focus Stacks gespürt
70 %Dosis genau richtigfanden die Koffeindosis genau passend
93 %gut verträglichMagenverträglichkeit mit 7+ von 10 bewertet
Viele heben das Koffein für den Schluss auf, wenn Wachheit und Konzentration wichtiger werden. Andere nehmen es direkt zu Beginn, um von der ersten Minute voll da zu sein, oder einfach, weil sie müde sind. Manche beides. In unserem Kundenfeedback nutzten 60 % RACE+ während einer harten Einheit, 48 % spät im Rennen oder in einer harten Einheit und 34 %, wenn sie sich energielos fühlten.
07
Elektrolyte, passend zur Belastung.
Was du über den Schweiß verlierst
Natrium ist mit Abstand das Elektrolyt, das du beim Schwitzen am meisten verlierst. Ein Liter Schweiß enthält grob 500 bis 1.800 mg Natrium, und Ausdauersportler schwitzen je nach Intensität, Hitze und Veranlagung etwa einen halben bis zwei Liter pro Stunde. Das heißt: irgendwo zwischen rund 250 mg und deutlich über 2.000 mg Natrium pro Stunde. Kalium, Calcium und Magnesium gehen ebenfalls verloren, in viel kleineren Mengen. Je länger, härter und heißer die Einheit, desto mehr Schweiß, und desto mehr von allem, was drin ist. Natrium ist dann nicht das einzige Elektrolyt, das du nachfüllen willst.
Was in den Gels steckt
TRAIN liefert 200 mg Natrium pro Gel. RACE und RACE+ liefern 250 mg Natrium und dazu Calcium, Magnesium und Kalium. Die Logik ist dieselbe wie bei den Kohlenhydraten: Die Gels für die härtesten und längsten Belastungen bringen mehr Natrium mit und ergänzen die anderen Elektrolyte, weil genau dort die Verluste am höchsten sind.
Das macht deine Fueling- und Hydration-Strategie flexibler. Du bist nicht allein auf die Elektrolyte in deiner Trinkflasche angewiesen: Wenn sie leer wird, wenn du nur Wasser nachfüllen kannst oder wenn du ganz ohne Elektrolytmischung unterwegs bist, bringen deine Gels weiterhin Natrium mit. Zwei RACE pro Stunde liefern 500 mg. Bei moderater Schwitzrate deckt das für viele einen großen Teil des Stundenverlusts. Wer stark schwitzt oder bei Hitze unterwegs ist, ergänzt aus der Flasche oder anderen Quellen.
Woher das Natrium kommt
Der Großteil des Natriums stammt aus Natriumcitrat, der Rest aus Natriumchlorid, also gewöhnlichem Kochsalz. Natriumchlorid ist die Form, in der du Natrium auch über den Schweiß verlierst. Natriumcitrat bringt zwei Vorteile mit. Es schmeckt bei gleicher Natriummenge deutlich weniger salzig. Und es ist für viele Athleten leichter verträglich als reines Salz. Der Grund ist derselbe wie beim zyklischen Dextrin: Ein Molekül Natriumcitrat trägt drei Natrium-Ionen, Kochsalz nur eines. Für dieselbe Natriummenge landen also weniger gelöste Teilchen im Gel, und weniger Teilchen heißt weniger Wasser, das der Darm zum Verdünnen hineinzieht. Dazu puffert Citrat die Säure des Gels ab. So können die Gels eine spürbare Natriumdosis tragen, ohne salzig zu schmecken, und bleiben gut verträglich.
Typische Konzentrationen im Schweiß
Elektrolyt
pro Liter Schweiß
Natrium
500 – 1.800 mg
Chlorid
700 – 2.500 mg
Kalium
80 – 310 mg
Calcium
8 – 80 mg
Magnesium
0,5 – 10 mg
Typische Spannen pro Liter Schweiß, nach Baker 2019.
Elektrolyte pro Gel
TRAIN
RACE / RACE+
Natrium
200 mg
250 mg
Weitere Elektrolyte
–
Calcium, Magnesium, Kalium
Natriumquelle
Überwiegend Natriumcitrat, ergänzt um Natriumchlorid (Kochsalz)
08
Wie viel, wie oft, und wie du dich steigerst.
Das hängt davon ab, wie lange und wie hart du unterwegs bist und wie gut dein Darm an hohe Kohlenhydratzufuhr gewöhnt ist. Das sind Ausgangspunkte, keine Regeln.
Dauer / Belastung
Kohlenhydrate pro Stunde
Wo unsere Gels ins Spiel kommen
Unter 60 Minuten
Nicht zwingend nötig
Ein TRAIN vor dem Start als Top-up, wenn du nicht auf leer loslegen willst
1 bis 2 Stunden
30 bis 60 g
1 bis 2 TRAIN (25 bis 50 g), bei Bedarf plus etwas aus der Flasche
Ab 2 Stunden
60 bis 90 g
2 TRAIN plus Drink Mix oder andere Quellen, oder 2 RACE (80 g)
Lange oder harte Belastungen
90 bis 120+ g
2 bis 3 RACE (80 bis 120 g allein aus Gels). RACE+ dort einsetzen, wo du das Koffein willst, innerhalb der Tageshöchstmenge
So sieht eine Stunde aus
Unter 60 MinutenTop-up vor dem Start
TRAINvor dem Start
1 bis 2 Stunden30 bis 60 g/h
TRAINTRAINbei Bedarf
Ab 2 Stunden60 bis 90 g/h
RACERACE
oder 2 TRAIN plus Drink Mix oder andere Quellen
Lange oder harte Belastungen90 bis 120+ g/h
RACERACERACE+wo du Koffein willst
0 min30 min60 min
Schematisch, eine Stunde unterwegs. Mengen und Alternativen stehen in der Tabelle.
Darmtraining
Deine Fähigkeit, hohe Kohlenhydratmengen aufzunehmen und zu vertragen, lässt sich trainieren. Eine dauerhaft höhere Zufuhr erhöht Dichte und Aktivität der SGLT1-Transporter im Darm, und eine 28-Tage-Studie hat gemessen, dass Athleten danach tatsächlich mehr aufgenommenes Kohlenhydrat verwerten konnten. Strukturierte Gewöhnung wird außerdem mit weniger Magen-Darm-Beschwerden bei hoher Zufuhr in Verbindung gebracht. Baue über Wochen auf, nicht über Tage, übe unter Bedingungen, die deinem Event ähneln, und probiere ein neues Produkt oder eine höhere Kohlenhydratzufuhr nie zum ersten Mal im Wettkampf aus.
Wasser
Die leicht flüssige Konsistenz sorgt dafür, dass die Gels auch ohne Wasser gut runtergehen. Ein paar Schlucke direkt danach lohnen sich trotzdem, besonders bei mehreren Gels oder hoher Kohlenhydratzufuhr: Das Wasser hilft, die Kohlenhydrate weiterzutransportieren, und hält die Konzentration im Verdauungstrakt niedriger.
Frei kombinieren
Du kannst im lockereren Abschnitt einer langen Einheit TRAIN verwenden und auf RACE wechseln, wenn Intensität oder Kohlenhydratziel steigen, und beide mit Drink Mix oder anderen Quellen kombinieren. Entscheidend ist die Gesamtmenge über die komplette Einheit, und dass du die Kombination im Training getestet hast, bevor du dich bei einem wichtigen Event darauf verlässt.
Was wir weglassen, worauf wir bestehen, und wer das prüft.
Keine künstlichen Farbstoffe. Keine künstlichen Aromen. Keine Süßstoffe.
Die Süße kommt aus der Fructose, der Geschmack aus natürlichen Aromen: rote Früchte in TRAIN, Zitrone in RACE und RACE+. Dextrose oder Saccharose verwenden wir nicht: Beide schmecken sehr süß und treiben als kleine Moleküle die Osmolalität des Gels nach oben, was den Magen unnötig belastet. Maltodextrin, Isomaltulose und zyklisches Dextrin schmecken deutlich weniger süß. Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe lassen wir auch deshalb weg, weil sie bei manchen auf den Magen schlagen.
Vegan, glutenfrei, laktosefrei.
Keine Zutat tierischen Ursprungs, und keines der 14 in der EU deklarationspflichtigen Allergene (Gluten, Milch, Nüsse, Soja und die übrigen) steckt in den Rezepturen. Weil keine Produktion Kreuzkontakt zu 100 % ausschließen kann, steht auf dem Etikett „nicht bewusst eingesetzt“. Bei einer ernsthaften Allergie prüfe die Angaben auf dem Beutel deiner Charge.
Hergestellt in der EU.
Produziert unter strengsten Lebensmittelstandards, in kleinen Chargen, und versendet aus unserem Lager in Deutschland. Kleine Chargen heißt: Jede wird geprüft, und die Qualität bleibt auch nach Monaten im Regal dieselbe.
Auf der Kölner Liste® geführt.
Alle RocketFuel Produkte sind offiziell auf der Kölner Liste® aufgeführt und wurden ohne Beanstandung auf ausgewählte Dopingsubstanzen getestet. Das Programm kombiniert Produkttests und Herstellerangaben, um das Risiko einer Kontamination mit im Sport verbotenen Substanzen zu minimieren. Produkt und Charge kannst du direkt in der Datenbank der Kölner Liste® prüfen.
10
Für Athleten, die keine Abstriche machen.
In der Entwicklung haben wir über 50 Gels anderer Marken getestet, und zwar nicht am Schreibtisch, sondern dort, wo es zählt: Lässt sich der Beutel auf dem Rad mit einer Hand öffnen? Geht das Gel in der dritten Stunde noch runter, wenn der Magen längst empfindlich ist? Wie ist die Konsistenz nach Monaten im Regal? Die meisten waren okay. Aber fast bei jedem fehlte etwas: beim Geschmack, bei der Konsistenz, bei den Zutaten oder bei der Verpackung.
Aus genau diesen Tests kommen die Details, die RocketFuel ausmachen: die Lasche, die dranbleibt. Die leicht flüssige Konsistenz, die zwischen zwei Atemzügen runtergeht. Die 10 % zyklisches Dextrin, die das Gel auch bei hoher Zufuhr verträglich halten. Wenn dir „okay“ reicht, gibt es genug Gels, die das erledigen. RocketFuel ist für Athleten gebaut, die das ganze Erlebnis richtig haben wollen: ein Gel, auf das du dich auch spät in einer langen Einheit noch freust, das im Magen Ruhe gibt und genau die Energie liefert, die die Belastung verlangt. Kein Kompromiss, kein Zucker-Sirup-Gefühl, nichts, worüber du nachdenken musst.
ZutatenIsomaltulose und zyklisches Dextrin, zwei Kohlenhydrate, die viele Marken weglassen, weil sie deutlich teurer sind als Standardzutaten. Bei uns stecken sie genau dort drin, wo sie dem Zweck des Gels dienen. Dazu ein vollständiges Elektrolytprofil, wo es sinnvoll ist.
TestsUnabhängige Tests auf Dopingsubstanzen und ein zertifizierter Produktionsbetrieb.
ProduktionEU-Produktion in kleinen Chargen, jede einzeln geprüft.
VerpackungEinhändig zu öffnen und zu leeren, mit einer Lasche, die dranbleibt, damit kein Plastik in der Natur landet.
EntwicklungGemeinsam mit 6.457 Athleten entwickelt, über 50 Gels anderer Marken getestet. Und wir hören nicht auf: Bestehende und künftige Produkte entwickeln wir weiter eng mit Athleten und Kunden.
RocketFuel Athlete Survey, Mai bis Oktober 2025, n = 6.457 Ausdauersportler.
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RocketFuel Kundenfeedback, März bis September 2026, n = 189 Athleten (170 TRAIN-, 123 RACE- und 83 RACE+-Bewertungen). Bewertungen auf einer Skala von 0 bis 10, „7+“ heißt 7 oder höher.
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